Welcome family


 

Welcome family
Der Zweck dieses Dienstes ist distans- sowie Ärzte aus dem Ausland und deren Familie zu unterstützen und somit die Einführung in der schwedischen Gesellschaft und dem sozialen Dasein zu erleichtern.
 Viele Herausforderungen erwarten jeden der in ein neues Land oder einer neuen Stadt zieht. Z.B helfen wir bei der Anschaffung von einem guten wohnen, bei Kontakten mit Behörden, eröffnen von Bankkonten und nicht zu letzt, das Kinder und andere Familienmitglieder einen guten und sicheren Start im neuen Land haben werden.
Es handelt sich also um qualitatives rekrutieren.

Rekrutieren ist eine Sache, aber es dafür zu sorgen das ein Arzt aus dem Ausland sich ”zuhause” fühlt und in einem schwedischen Krakenhaus bleiben möchte, ist eine ganz andere Sache. Der Plegebereich steht heute unter grossem Druck und das Führungspersonal ist in der Regel mit den täglichen Aufgaben voll gefordert. Hier können wir bei praktischen Fragen behilflich sein. Wir kümmern uns darum dass man an sozialen Aktivitäten teilnimmt, unterstützen den Aufbau von Netzwerken und nicht zuletzt ist es uns wichtig für uns dass der/die einzelne Arzt/Ärztin und evtl. die Familie ein hohes Mass an Sicherheit und Teilnahme spühren.
Wir werden einen Mentor anbieten der die Heimatsprache des Arztes kann.

Dieser Service dient der Unterstützung von Ärzten aus dem Ausland und deren Familien .
 
Schwedische Arbeitsplätze unterscheiden sich (organisatorisch) von z.B. Deutschen Verhältnissen. 
Unterschiede, die erfahrungsgemäß interessant für ausländische Arbeitsnehmer sind:
•    Flache Organisation, d.h. Hierachien sind transparenter. Dies führt dazu, dass der Mitarbeiter mehr Selbstverantwortung übernimmt.

•    An vielen Arbeitsplätzen herrscht der s.g. "Consensus“-Begriff. Probleme, Projekte, Planungen werden im Team diskutiert und ein "Consensus“ wird angestrebt. Mitarbeiter haben also oft Einfluss auf wichtige Entschlüsse , aber auch Mitverantwortung.

•    Die Rolle des Vorgesetzten ist es, Voraussetzungen zu schaffen, damit der Mitarbeiter die gesetzten Ziele effizient erreicht. Der Chef ist weniger der Spezialist, sondern mehr Zieldefinierer und - wie man in Schweden sagt -  "Ballwand".

•    Die in Schweden vorherrschende "Du-Reform" erleichtert den Umgang nicht nur unter Kollegen sondern auch zwischen Mitarbeiter und Führungskraft.

•    Der schwedische Arbeitsmarkt weist ein hohes Maß an "Gleichberechtigung"auf. Die Beschäftigungsquote von Frauen ist nur wenig geringer als die von Männer.

•    Die Kindesbetreuung ist in allen Kommunen und Städten sehr gut ausgebaut. Auch die schwedische 9 jährige Schulpflicht erleichtert den Einstieg für Kinder aus dem Ausland.

•    Wohnkosten liegen - mit Ausnahme von Stockholm - unter den Wohnkosten in Deutschland. Dies gilt sowohl für Miet- als auch für Eigentumswohnungen und Häuser. Regionale Unterschiede sind deutlich vorhanden.

•    Schweden ist ein verhältnismäßig dünn besiedeltes Land. Im Vergleich zu Deutschland (200 Einwohner/Km2) hat Schweden eine Bevölkerungsdichte von 20 Einwohner/Km2; natürlich sind die regionalen Unterschiede groß. Schweden bietet daher viel unberührte Natur an. Kornfelder im Süden, die Schären der Nord- und Ostsee, die großen Seen, die Wälder, die Taiga und das Gebirge – hier findet jeder Naturliebhaber, was er sich wünscht und das oft beinahe vor seiner Tür.